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SCHLÜSSELMACHER24

Projektkonfigurator

Elektronische Zutrittslösungen

Karte, Transponder, PIN, App und digitale Zylinder.

Elektronische Zutrittslösungen ersetzen den mechanischen Schlüssel oder ergänzen ihn. Verlorene Medien sperren Sie selbst — ohne die Zylinder zu tauschen.

Auf dieser Seite finden Sie die elf Bausteine, aus denen sich eine solche Lösung zusammensetzt. Sie müssen nicht alle davon nutzen: In vielen Objekten reichen zwei oder drei Bausteine aus. Welche das sind, klären wir anhand Ihrer Angaben im Konfigurator.

Projektkonfigurator

Sie erfassen Ihr Projekt, wir erstellen daraus ein Angebot.

Bausteine

Elf Bausteine einer elektronischen Zutrittslösung

Jeder Baustein löst eine bestimmte Aufgabe. Erst die Kombination ergibt die Lösung für Ihr Objekt.

  • Baustein 1

    RFID-Transponder und Zutrittskarten

    Ein Transponder oder eine Karte wird vor einen Leser gehalten, der die hinterlegte Berechtigung prüft. Das Medium selbst trägt keinen Bart und lässt sich nicht nachfeilen.

    • Karten im Scheckkartenformat, Schlüsselanhänger oder Aufkleber
    • Ein Medium kann mehrere Türen öffnen, ohne dass Schlüssel dazukommen
    • Ausgabe und Entzug erfolgen in der Verwaltung, nicht an der Tür
  • Baustein 2

    Smartphone- und App-Steuerung

    Die Berechtigung liegt auf dem Mobiltelefon der Nutzerin oder des Nutzers. Das ist praktisch, wenn Personen kurzfristig Zutritt brauchen und kein Medium übergeben werden kann.

    • Keine Übergabe eines Gegenstands nötig
    • Setzt voraus, dass alle Beteiligten ein geeignetes Gerät haben und bedienen wollen
    • Sinnvoll als Ergänzung, selten als einziges Medium
  • Baustein 3

    PIN-Code und Tastatur

    Zutritt über eine Zahlenkombination an einer Tastatur. Es muss nichts mitgeführt werden — dafür muss der Code bekannt und vertraulich bleiben.

    • Gut für Räume mit wechselnden, kurz anwesenden Personen
    • Codes sollten je Person oder Gruppe vergeben und regelmäßig gewechselt werden
    • Häufig in Kombination mit Karte oder Transponder eingesetzt
  • Baustein 4

    Digitale Zylinder

    Ein digitaler Zylinder ersetzt den mechanischen Zylinder in der vorhandenen Tür. Der Knauf dreht erst dann durch, wenn ein berechtigtes Medium erkannt wurde.

    • In der Regel ohne Kabel und ohne Eingriff in das Türblatt
    • Maße der Tür und die vorhandene Beschlagsituation entscheiden über die Auswahl
    • Batteriebetrieben — der Wechselrhythmus gehört in die Planung
  • Baustein 5

    Elektronische Beschläge und Smart Locks

    Statt des Zylinders wird der Beschlag oder der komplette Griffbereich getauscht. Das ist sinnvoll, wenn zusätzlich zur Leseeinheit eine andere Griffform oder ein Schutzbeschlag nötig ist.

    • Leser und Griff bilden eine Einheit
    • Einsatz hängt von Türstärke, Dornmaß und Schlossart ab
    • Bei Brand- und Fluchttüren gelten besondere Anforderungen an die Ausführung
  • Baustein 6

    Zeitlich begrenzte Zugangsberechtigungen

    Eine Berechtigung erhält ein Start- und ein Enddatum. Nach Ablauf verliert das Medium seine Gültigkeit, ohne dass jemand es zurückgeben muss.

    • Passend für Handwerk, Reinigung, Praktikum oder befristete Verträge
    • Verhindert, dass alte Berechtigungen unbemerkt bestehen bleiben
    • Der Ablauf wird bei der Einrichtung festgelegt und lässt sich später ändern
  • Baustein 7

    Benutzerverwaltung und Berechtigungsgruppen

    Nutzer werden zu Gruppen zusammengefasst — etwa Verwaltung, Werkstatt oder Reinigung. Berechtigungen werden an der Gruppe gepflegt, nicht an jeder einzelnen Person.

    • Neue Personen übernehmen die Rechte ihrer Gruppe
    • Änderungen wirken auf alle Mitglieder gleichzeitig
    • Die Gruppenstruktur sollte vor dem Aufbau der Anlage festgelegt werden
  • Baustein 8

    Berechtigungen nach Wochentag oder Uhrzeit

    Zusätzlich zur Frage, wer eine Tür öffnen darf, lässt sich festlegen, wann. Ein Medium öffnet dann nur innerhalb der hinterlegten Zeitfenster.

    • Zum Beispiel Reinigung nur dienstags und donnerstags am Abend
    • Zeitfenster je Tür und je Gruppe unterschiedlich möglich
    • Feiertage und Ausnahmen sind je nach System gesondert zu pflegen
  • Baustein 9

    Verlorene Karten und Transponder schnell sperren

    Geht ein Medium verloren, wird es gesperrt. Die Zylinder bleiben, wie sie sind — der Austausch ganzer Schließungen entfällt.

    • Ersatzmedium wird mit denselben Rechten ausgegeben
    • Bei lokal verwalteten Anlagen muss die Sperre an die betroffenen Türen übertragen werden
    • Bei online verwalteten Anlagen wirkt die Sperre unmittelbar
  • Baustein 10

    Ereignisprotokoll — optional

    Manche Systeme können festhalten, welches Medium wann an welcher Tür verwendet wurde. Diese Funktion ist optional und nur dort einsetzbar, wo System und Einsatzbereich das rechtmäßig zulassen.

    • Umfang und Aufbewahrungsdauer werden vor der Einrichtung festgelegt
    • In vielen Objekten ist die Funktion nicht erforderlich und bleibt abgeschaltet
    • Ob und wie protokolliert wird, entscheiden Sie als Betreiber

    Protokollierung betrifft personenbezogene Daten

    Ein Ereignisprotokoll hält fest, welches Medium wann an welcher Tür verwendet wurde. Damit entstehen personenbezogene Daten. Für die zulässige Nutzung — Zweck, Umfang, Aufbewahrungsdauer und die Beteiligung betroffener Personen oder einer Interessenvertretung — ist der Betreiber der Anlage verantwortlich.

    Wie wir mit personenbezogenen Daten umgehen, steht in unserer Datenschutzerklärung.

  • Baustein 11

    Kombination aus mechanischer und elektronischer Lösung

    Beide Welten lassen sich verbinden: elektronisch an den Türen mit wechselnden Nutzern, mechanisch überall dort, wo sich selten etwas ändert.

    • Häufig elektronisch an Haupteingang, Technik- und Lagerräumen
    • Mechanisch an Innentüren mit festem Nutzerkreis
    • Beide Teile werden gemeinsam geplant, damit die Schlüsselübersicht stimmig bleibt

Entscheidungshilfe

Mechanisch oder elektronisch?

Die Antwort hängt weniger am Objekt als an einer Frage: Wie oft ändert sich, wer hineindarf?

Bleibt der Nutzerkreis über Jahre gleich, ist eine mechanische Anlage robust, wartungsarm und unabhängig von Strom und Netz. Wechseln Personen regelmäßig, kostet jeder Verlust bei Mechanik Zylinder und Schlüssel — elektronisch kostet er eine Sperrung. Deshalb ist die Mischung aus beidem in der Praxis häufig die sachlich richtige Lösung.

Vergleich mechanischer und elektronischer Lösungen nach Situation
SituationMechanischElektronisch
Fester Nutzerkreis, selten ÄnderungenMeist ausreichend und wartungsarmSelten nötig
Nutzer wechseln regelmäßigJeder Verlust kann einen Zylindertausch bedeutenMedium sperren, Ersatz ausgeben — Zylinder bleiben
Zutritt nur zu bestimmten ZeitenNicht abbildbarÜber Zeitfenster je Gruppe abbildbar
Mehrere LiegenschaftenGetrennte Schließpläne je ObjektGemeinsame Verwaltung möglich
Strom, Batterie und Netz unerwünschtKlarer VorteilNur eingeschränkt sinnvoll

So geht es weiter

Vom Bedarf zum Angebot

Der Konfigurator stellt acht Fragen zu Ihrem Objekt. Sie können jederzeit unterbrechen — Ihre Angaben bleiben im Browser gespeichert.

  1. Bedarf erfassen. Objekt, Umfang, Medien, Verwaltung, Berechtigungen, Standorte, Integration und Service.
  2. Prüfen. Wir schauen uns die Türsituation an und sagen Ihnen, was technisch möglich ist.
  3. Angebot. Sie erhalten eine Aufstellung mit nachvollziehbaren Positionen.

Häufige Fragen

Was Kundinnen und Kunden vorab wissen wollen

In der Regel nicht. Digitale Zylinder ersetzen meist den vorhandenen Zylinder, elektronische Beschläge den vorhandenen Beschlag. Ob das bei Ihrer Tür funktioniert, hängt von Maßen, Schlossart und Türsituation ab. Das klären wir vor dem Angebot.