Projektkonfigurator
Elektronische Zutrittslösungen
Karte, Transponder, PIN, App und digitale Zylinder.
Elektronische Zutrittslösungen ersetzen den mechanischen Schlüssel oder ergänzen ihn. Verlorene Medien sperren Sie selbst — ohne die Zylinder zu tauschen.
Auf dieser Seite finden Sie die elf Bausteine, aus denen sich eine solche Lösung zusammensetzt. Sie müssen nicht alle davon nutzen: In vielen Objekten reichen zwei oder drei Bausteine aus. Welche das sind, klären wir anhand Ihrer Angaben im Konfigurator.
Projektkonfigurator
Sie erfassen Ihr Projekt, wir erstellen daraus ein Angebot.
Bausteine
Elf Bausteine einer elektronischen Zutrittslösung
Jeder Baustein löst eine bestimmte Aufgabe. Erst die Kombination ergibt die Lösung für Ihr Objekt.
- Baustein 1
RFID-Transponder und Zutrittskarten
Ein Transponder oder eine Karte wird vor einen Leser gehalten, der die hinterlegte Berechtigung prüft. Das Medium selbst trägt keinen Bart und lässt sich nicht nachfeilen.
- Karten im Scheckkartenformat, Schlüsselanhänger oder Aufkleber
- Ein Medium kann mehrere Türen öffnen, ohne dass Schlüssel dazukommen
- Ausgabe und Entzug erfolgen in der Verwaltung, nicht an der Tür
- Baustein 2
Smartphone- und App-Steuerung
Die Berechtigung liegt auf dem Mobiltelefon der Nutzerin oder des Nutzers. Das ist praktisch, wenn Personen kurzfristig Zutritt brauchen und kein Medium übergeben werden kann.
- Keine Übergabe eines Gegenstands nötig
- Setzt voraus, dass alle Beteiligten ein geeignetes Gerät haben und bedienen wollen
- Sinnvoll als Ergänzung, selten als einziges Medium
- Baustein 3
PIN-Code und Tastatur
Zutritt über eine Zahlenkombination an einer Tastatur. Es muss nichts mitgeführt werden — dafür muss der Code bekannt und vertraulich bleiben.
- Gut für Räume mit wechselnden, kurz anwesenden Personen
- Codes sollten je Person oder Gruppe vergeben und regelmäßig gewechselt werden
- Häufig in Kombination mit Karte oder Transponder eingesetzt
- Baustein 4
Digitale Zylinder
Ein digitaler Zylinder ersetzt den mechanischen Zylinder in der vorhandenen Tür. Der Knauf dreht erst dann durch, wenn ein berechtigtes Medium erkannt wurde.
- In der Regel ohne Kabel und ohne Eingriff in das Türblatt
- Maße der Tür und die vorhandene Beschlagsituation entscheiden über die Auswahl
- Batteriebetrieben — der Wechselrhythmus gehört in die Planung
- Baustein 5
Elektronische Beschläge und Smart Locks
Statt des Zylinders wird der Beschlag oder der komplette Griffbereich getauscht. Das ist sinnvoll, wenn zusätzlich zur Leseeinheit eine andere Griffform oder ein Schutzbeschlag nötig ist.
- Leser und Griff bilden eine Einheit
- Einsatz hängt von Türstärke, Dornmaß und Schlossart ab
- Bei Brand- und Fluchttüren gelten besondere Anforderungen an die Ausführung
- Baustein 6
Zeitlich begrenzte Zugangsberechtigungen
Eine Berechtigung erhält ein Start- und ein Enddatum. Nach Ablauf verliert das Medium seine Gültigkeit, ohne dass jemand es zurückgeben muss.
- Passend für Handwerk, Reinigung, Praktikum oder befristete Verträge
- Verhindert, dass alte Berechtigungen unbemerkt bestehen bleiben
- Der Ablauf wird bei der Einrichtung festgelegt und lässt sich später ändern
- Baustein 7
Benutzerverwaltung und Berechtigungsgruppen
Nutzer werden zu Gruppen zusammengefasst — etwa Verwaltung, Werkstatt oder Reinigung. Berechtigungen werden an der Gruppe gepflegt, nicht an jeder einzelnen Person.
- Neue Personen übernehmen die Rechte ihrer Gruppe
- Änderungen wirken auf alle Mitglieder gleichzeitig
- Die Gruppenstruktur sollte vor dem Aufbau der Anlage festgelegt werden
- Baustein 8
Berechtigungen nach Wochentag oder Uhrzeit
Zusätzlich zur Frage, wer eine Tür öffnen darf, lässt sich festlegen, wann. Ein Medium öffnet dann nur innerhalb der hinterlegten Zeitfenster.
- Zum Beispiel Reinigung nur dienstags und donnerstags am Abend
- Zeitfenster je Tür und je Gruppe unterschiedlich möglich
- Feiertage und Ausnahmen sind je nach System gesondert zu pflegen
- Baustein 9
Verlorene Karten und Transponder schnell sperren
Geht ein Medium verloren, wird es gesperrt. Die Zylinder bleiben, wie sie sind — der Austausch ganzer Schließungen entfällt.
- Ersatzmedium wird mit denselben Rechten ausgegeben
- Bei lokal verwalteten Anlagen muss die Sperre an die betroffenen Türen übertragen werden
- Bei online verwalteten Anlagen wirkt die Sperre unmittelbar
- Baustein 10
Ereignisprotokoll — optional
Manche Systeme können festhalten, welches Medium wann an welcher Tür verwendet wurde. Diese Funktion ist optional und nur dort einsetzbar, wo System und Einsatzbereich das rechtmäßig zulassen.
- Umfang und Aufbewahrungsdauer werden vor der Einrichtung festgelegt
- In vielen Objekten ist die Funktion nicht erforderlich und bleibt abgeschaltet
- Ob und wie protokolliert wird, entscheiden Sie als Betreiber
Protokollierung betrifft personenbezogene Daten
Ein Ereignisprotokoll hält fest, welches Medium wann an welcher Tür verwendet wurde. Damit entstehen personenbezogene Daten. Für die zulässige Nutzung — Zweck, Umfang, Aufbewahrungsdauer und die Beteiligung betroffener Personen oder einer Interessenvertretung — ist der Betreiber der Anlage verantwortlich.
Wie wir mit personenbezogenen Daten umgehen, steht in unserer Datenschutzerklärung.
- Baustein 11
Kombination aus mechanischer und elektronischer Lösung
Beide Welten lassen sich verbinden: elektronisch an den Türen mit wechselnden Nutzern, mechanisch überall dort, wo sich selten etwas ändert.
- Häufig elektronisch an Haupteingang, Technik- und Lagerräumen
- Mechanisch an Innentüren mit festem Nutzerkreis
- Beide Teile werden gemeinsam geplant, damit die Schlüsselübersicht stimmig bleibt
Entscheidungshilfe
Mechanisch oder elektronisch?
Die Antwort hängt weniger am Objekt als an einer Frage: Wie oft ändert sich, wer hineindarf?
Bleibt der Nutzerkreis über Jahre gleich, ist eine mechanische Anlage robust, wartungsarm und unabhängig von Strom und Netz. Wechseln Personen regelmäßig, kostet jeder Verlust bei Mechanik Zylinder und Schlüssel — elektronisch kostet er eine Sperrung. Deshalb ist die Mischung aus beidem in der Praxis häufig die sachlich richtige Lösung.
| Situation | Mechanisch | Elektronisch |
|---|---|---|
| Fester Nutzerkreis, selten Änderungen | Meist ausreichend und wartungsarm | Selten nötig |
| Nutzer wechseln regelmäßig | Jeder Verlust kann einen Zylindertausch bedeuten | Medium sperren, Ersatz ausgeben — Zylinder bleiben |
| Zutritt nur zu bestimmten Zeiten | Nicht abbildbar | Über Zeitfenster je Gruppe abbildbar |
| Mehrere Liegenschaften | Getrennte Schließpläne je Objekt | Gemeinsame Verwaltung möglich |
| Strom, Batterie und Netz unerwünscht | Klarer Vorteil | Nur eingeschränkt sinnvoll |
So geht es weiter
Vom Bedarf zum Angebot
Der Konfigurator stellt acht Fragen zu Ihrem Objekt. Sie können jederzeit unterbrechen — Ihre Angaben bleiben im Browser gespeichert.
- Bedarf erfassen. Objekt, Umfang, Medien, Verwaltung, Berechtigungen, Standorte, Integration und Service.
- Prüfen. Wir schauen uns die Türsituation an und sagen Ihnen, was technisch möglich ist.
- Angebot. Sie erhalten eine Aufstellung mit nachvollziehbaren Positionen.
Häufige Fragen
Was Kundinnen und Kunden vorab wissen wollen
Weiterlesen
Passende Bereiche
- ZutrittskonfiguratorAcht Fragen zu Ihrem Objekt — daraus wird das Angebot.Ansehen
- Mechanische SchließanlagenGleichschließung, Zentralschloss, Haupt- und Generalhauptschlüssel.Ansehen
- Ratgeber: mechanisch oder elektronisch?Entscheidungshilfe anhand der Frage, wie oft sich etwas ändert.Ansehen
- Gleichschließende ZylinderMehrere Türen mit einem mechanischen Schlüssel.Ansehen
- Tür- und SchließtechnikZylinder, Schlösser, Beschläge und Türtechnik.Ansehen
- SicherheitstechnikEinbruchschutz, Überwachung und Alarmierung.Ansehen
Sie sind unsicher, ob Ihr Vorhaben hierher gehört? Allgemeine Anfrage stellen — wir ordnen es für Sie ein.